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Geburt von Josha Lévi

February 3, 2019

Kleines Vorwort:
Nachdem ich meinen ersten Sohn (10/2013) mit Notsectio unter Vollnarkose gebären musste (typisches Einschreiten des Krankenhauses, wozu es zuhause nie gekommen wäre) war mir klar, dass ich das definitiv nicht nochmal erleben will... und so stand schnell fest, dass ich mir für die nächste Geburt eine Hebamme für die Hausgeburt suchen werde weil die Chancen einer natürlichen interventionsfreien und enspannten, sicheren Geburt so viel höher sind!

In der 8.SSW setzten wir uns mit Sabine in Verbindung und vereinbarten einen ersten Termin.
Sofort fühlte ich mich wohl mit Ihr und ich wusste - mit Ihr möchte ich entbinden! Mein Mann war auch total happy damit.

So nahmen die Schwangerschaftswochen Ihren Lauf und die Untersuchungen bei Ihr waren immer Top, sodass die Hausgeburt immer näher kam.

Am frühen Morgen des 24.3.18 setzten direkt nach dem aufstehen regelmässige Wehen ein, mit denen ich aber gut arbeiten konnte.
Im Laufe des Vormittag informierte ich Sabine über unsere Situation mehrmals, sodass wir dann beschlossen, dass sie gegen 13.30 Uhr zur Kotrolle kommt !
Nach einem CTG und Beobachtung unter den Wehen war ersichtlich, dass unser 2. Sohn sich wohl auf den Weg macht (3 Tage vor Et).

Der Mittag verging und die Wehen wurden länger, von stärkerer Intensität und regelmässiger - mein Mann und ich waren in der Zeit noch 2x Spazieren.
Sabine beobachtete mich und war aber für mich super entspannt im Hintergrund (ich wusste ich habe Hilfe wenn ich sie brauche - und wenn ich für mich sein wollte konnte ich das auch). Immerwieder untersuchte sie durch abtasten des Bauches wo der Bub nun liegt und ob die Herztöne gut sind.
Ich fühlte mich zu jeder Zeit sicher.

Bis 18.00 ca. kam ich super zurecht und dann wurden die Wehen immer knackiger und wir beschlossen das ich in den Geburtspool gehe.
Ich konnte erstmal entspannen weil das warme Wasser den Wehenschmerz hemmte - nach einiger Zeit ging es dann wieder knackig zur Sache und die Fruchtblase plazte in der Wanne woraufhin mich Sabine das erste mal vaginal untersuchte.
Das müsste gegen halb neun gewesen sein....und siehe da...Traumbefund ...der Muttermund war etwa 10cm geöffnet und hatte nur noch etwas Saum.

Nach einer Weile ging es mir kreislauftechnisch in der Wanne nicht mehr so gut, sodass ich raus ging und im Stehen und Liegen meine Wehen weiter verarbeitete!
Mein Mann und Sabine waren immer an meiner Seite aber ganz entspannt; das gab mir ein super Gefühl und ich fühlte mich immer sicher.
Gegen 22.00 gingen die Presswehen los und um 23.49 Uhr erblickte Josha sein neues Zuhause...die Austreibungsphase dauerte wohl etwas länger weil Josha als Sternengukker zu uns kam!
Josha war sofort fit und ich durfte direkt ausgiebig mit ihm Kuscheln .

Danach hatten wir dann noch bisschen Arbeit weil die Plazenta sich Zeit ließ - diese kam dann aber nach paar "Turnübungen" ;) auch ( - im Kh wäre ich im OP zur Ausschabung gelandet!).
Josha bekam seine U1 und ich meine Dammnaht, ich ging noch Duschen und Sabine brachte uns als Familie noch ins Bett bevor sie dann Feierabend machte.
Am nächsten Tag kam sie zur Kontrolle wieder.

Besser kann eine Geburt nicht verlaufen!
Ich freue mich jetzt schon sie für die 3. Schwangerachaft wieder zu kontaktieren.
Mein Mann empfand es auch in jeder Situation super!
Danke Liebe Sabine für deine tolle Begleitung.

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