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Geburt von Enie

March 11, 2018

Eine wunderbare Reise

 

Ca. im 4 Monat der Schwangerschaft rief meine Frau mich im Büro an und fragte ob ich mir eine Hausgeburt vorstellen könnte.

Überrascht von dieser Frage, da ich mir nie über Alternativen zur Klinikgeburt Gedanken gemacht hatte, befragte ich erst einmal Google und versprach meiner Frau, zumindest das Treffen mit Sabine abzuwarten, bevor ich mir ein Urteil bilden wollte. Skeptisch und voller Fragen, aber mit dem Gefühl, dass es der innige Wunsch meiner Frau war, ging ich in das Gespräch. Im Ersten Gespräch klärte Sabine uns darüber auf, dass die Entscheidung über den Geburtsort bis zum Tag der Geburt selbst völlig offen sei und nahm mir so den Druck kurzfristig und ohne Möglichkeit der millionenfachen Abwägung eine Entscheidung zu treffen. Also entschieden wir gemeinsam, mit Sabine den Weg weiter zu gehen, mit allen Optionen. Je öfter Sie in den kommenden Monaten und Wochen zu Besuch kam um die Vorsorgetermine durchzuführen, desto mehr fiel die Last der Entscheidung von unseren Schultern und desto größer wurde das Vertrauen in die Natur.

Als dann Anfang Dezember der Zeitpunkt kam, dass Sabine die Bereitschaft für die Geburt übernahm, fühlte es sich richtig an, unser Kind zuhause auf der Erde zu begrüßen.

Bis Weihnachten tat sich nicht viel, der errechnete Geburtstermin am 23.12. verstrich und auch während der Feiertage tat sich nichts. Sabine kam vorbei und stellte fest, dass alles in Ordnung sei. Dann am 27.12. gab es die ersten Vorzeichen, dass es bald losgehen würde.

Am 28.12. am späten Nachmittag war es dann so weit, wir riefen Sabine an und baten Sie zu kommen, nach kurzer Abstimmung zwischen Sabine und meiner Frau war eine Uhrzeit vereinbart und wir machten uns auf zu einem Spaziergang in gewohnter Umgebung. Zur vereinbarten Uhrzeit, bepackt mit allem was nötig war, stand Sabine vor der Tür und freute sich auf den bevorstehenden Geburtstag. Schnell und Routiniert war alles vorbereitet und mit ihrer ruhigen und liebevollen Art, führte sie meine Frau und mich in den kommenden Stunden erfolgreich durch die Geburt unserer Tochter.

Heute erinnere ich mich an die Geburt unter dem beleuchteten Tannenbaum, die warme, entspannte und heimische Atmosphäre und die ersten Stunden mit unserer Kleinen auf dem nackten Bauch. Ich bin meiner Frau dankbar, dass Sie den Mut hatte, ihren Wunsch einer Hausgeburt zu verfolgen und auf diesem Weg eine unvergessliche und sich zu jedem Zeitpunkt richtig anfühlende Entscheidung getroffen hat.

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